nav-left cat-right
cat-right

Was geschah als ich gestorben bin?

Ich war damals sieben Jahre alt und musste gemeinsam mit meinem drei Jahre jüngeren Bruder operiert werden. Die Krankenschwester kam ins Zimmer und gab meinem Bruder eine Spritze und verlies das Zimmer wieder.

Ich unterhielt mich mit meinem Bruder, aber einige Zeit später schlief er ein. Ich verstand das nicht und bin zu ihm gelaufen und habe ihn geschüttelt. Ich hatte panische Angst, dass er tot wäre. Dann haben sie ihn ohne Kommentar aus dem Zimmer geschoben.

Als sie einige Zeit später mit einer Spritze zu mir kamen wollte ich mich wehren und bin, als sie mir die Spritze setzten, weggerutscht. Ich habe bis heute eine Narbe davon.

Scheinbar haben sie mir daraufhin zu viel Narkosemittel gegeben. Jedenfalls verlies ich meinen Körper und schwebte bis unter die Decke.

Ich konnte alles was unter mir geschah genau beobachten und auch später detailliert wiedergeben.

Dann schwebte ich durch einen Tunnel und dort waren viele freundliche Wesen, die mich willkommen hießen. Ein Wesen kam ganz nah zu mir und sagte, dass sie meine Oma sei aber sie sah genauso jung aus wie meine Mutter damals. Meine Oma starb übrigens zwei Jahre vor meiner Geburt.

Sie zeigte mir einige wunderschöne Plätze und unterhielt sich mit mir. Ich fühlte mich absolut geliebt und geborgen. Aber dann sagte meine Oma zu mir, dass ich zurück müsste.

Ich sollte meiner Mutter ausrichten, dass in einer bestimmten Schublade auf dem Speicher noch ein goldener Skarabäus liegt, der für sie bestimmt wäre. Auf mich selbst würden noch einige Aufgaben warten, bis wir uns endgültig wiedersehen würden.

Dann zog mich etwas zurück in den Körper. Kurze Zeit später wurde ich im Aufwachraum wach und meine Mutter stand weinend neben mir. Ich war wütend hier zu sein und wollte zur Oma zurück. Ich erzählte meiner Mutter alles, aber sie sagte ich hätte nur geträumt. Den Skarabäus hat sie aber später gefunden.

Dieses Erlebnis ist bis heute ganz real in meiner Erinnerung. Ich hatte viele Jahre große Sehnsucht nach diesem Ort, bis ich Methoden fand um wenigstens immer mal wieder einen kurzen Blick dahin zu werfen.

Ich weiß inzwischen, dass alles im wahrsten Sinne des Wortes „in Ordnung ist“. Ich versuche meine Lebensaufgaben zu erfüllen. Diese sind sehr vielfältig und eine davon scheint das Schreiben zu sein.

Mit meinen Büchern möchte ich auf unkomplizierte Art Erwachsenen und Kindern helfen mit dem Thema Tod umzugehen. Denn ich WEIß, dass es immer weiter geht…

Keine Kommentare mehr möglich.